Willensakt, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWil-lens-akt
WortzerlegungWilleAkt
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
es handelt sich bei der Tat um einen Willensakt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber es ist durch Willensakte entstanden, von denen wir uns nicht lossagen dürfen.
Die Zeit, 13.12.1951, Nr. 50
Man hat gestern, heute diese Willensakte vollzogen und wird sie morgen in einer ähnlichen Lage ähnlich vollziehen.
Eberhard, D. Otto: Pestalozzi ein Klassiker der Seelenführung. In: Bausteine zur Arbeit im Kindergottesdienst, Sonderhefte der Monatsschrift "Der Kindergottesdienst", Nr. 4, 1926, S. 59
In beinahe jeder amerikanischen Familiengeschichte finden sich solche Willensakte am Beginn.
Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 445
Wir sehen aber doch denselben Menschen zu fast immer gleichen Willensakten kommen.
Jahrbuch des Vereins für wissenschaftliche Pädagogik, 1906, Bd. 38
Von ihm gingen die kraftvollen Willensakte aus, die die ganze Nation durchzittern und in manchmal schmerzhaften Wehen das junge Reich ans Licht zerrten.
o. A.: Eröffnung der "Frühjahrsarbeitsschlacht" an der Baustelle Unterhaching der Reichsautobahn München - Salzburg, 21.03.1934
Zitationshilfe
„Willensakt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Willensakt>, abgerufen am 18.06.2019.

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