Willensbildung, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Wil-lens-bil-dung
Wortzerlegung WilleBildung
Wortbildung  mit ›Willensbildung‹ als Erstglied: ↗Willensbildungsprozess
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiele:
eine demokratische Willensbildung
die selbstständige, politische Willensbildung des Volkes

Typische Verbindungen zu ›Willensbildung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Willensbildung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Willensbildung‹

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Es ist unnötig, sich über solche durchschaubaren Weisen der "Willensbildung" auslassen zu müssen.
Süddeutsche Zeitung, 09.08.2000
Nach diesem Prozeß hätte man dann mit einer einheitlichen Willensbildung noch einmal an die Öffentlichkeit treten können.
Der Spiegel, 19.09.1988
Die politische Willensbildung, die sich in Wahlen und Abstimmungen vollzieht, setzt eine Aufbereitung des politischen »Materials« zu entscheidbaren Alternativen voraus.
Beckmann, J.: Parteien. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 18231
Es kann nur eine schon vollzogene, aber noch nicht in Kraft getretene Willensbildung bestätigen oder verwerfen.
Eschenburg, Theodor: Staat und Gesellschaft in Deutschland, Stuttgart: Schwab 1957 [1956], S. 123
Zudem sollten wichtige gesellschaftliche Gruppen in die konjunkturpolitische Willensbildung und Verantwortung einbezogen werden.
o. A. [Th.]: Konzertierte Aktion. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1992]
Zitationshilfe
„Willensbildung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Willensbildung>, abgerufen am 11.07.2020.

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