Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Winddruck, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Wind-druck
Wortzerlegung Wind Druck1
eWDG

Bedeutung

vom Wind auf eine Fläche ausgeübter Druck
Beispiele:
bei der Projektierung eines Turmes den Winddruck berücksichtigen
das Gerüst ist gegen Winddruck (durch Haltetaue) zu sichern

Verwendungsbeispiele für ›Winddruck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei 140 km/h ist der Winddruck auf den Träger schon zweimal so hoch wie bei 100 km/h. [Van der Plas, Rob: Das Fahrrad, Ravensburg: Maier 1989, S. 70]
In älteren Interviews haben Sie gesagt, der Winddruck in der Höhe fege das Haus leer. [Süddeutsche Zeitung, 15.03.2001]
Bei großem Winddruck stoßen Nase und Kinn vorne leicht an. [Die Welt, 27.08.2005]
Überblasen ist bei dieser Spielweise nur auf den tiefsten Tönen durch verstärkten Winddruck möglich. [Berner, Alfred: Pommer. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 38192]
Die zweite Wirkung ist der Winddruck am Rande des Tornados. [Die Zeit, 06.07.1962, Nr. 27]
Zitationshilfe
„Winddruck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Winddruck>.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Winddrehung
Windchill
Windbüchse
Windböe
Windbö
Winde
Windei
Windeinwirkung
Windeisen
Windel