Windlade

WorttrennungWind-la-de
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

bei der Orgel   flacher, rechteckiger, luftdichter Kasten aus Holz, auf dem die Pfeifen stehen und in dem durch Ventile die Zufuhr des Windes zu den Pfeifen gesteuert wird

Verwendungsbeispiele für ›Windlade‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ibe war jedoch von dem komplexen Instrument mit den vielen Pfeifen, Registern und Windladen hoch begeistert und spielte weiter.
Der Tagesspiegel, 31.05.2002
So kommt Luft auf die Windlade und die Stiftwalze öffnet und schließt die Kipphebel der Ventile.
Süddeutsche Zeitung, 08.05.2000
Hier wird die Mechanik des Spieltisches zu einer zweiten Windlade mit kleinen Bälgen geführt.
o. A.: T. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 1944
In der Folge ging man leider vollst. zur pneumatischen Windlade über, unwesentlichen Vorteilen zuliebe.
Hortschansky, Klaus u. a.: Orgel. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1962], S. 41848
Der Tastendruck wird vom Spieltisch mittels feiner Holzleisten, sog. Abstrakten, über Hebel, Winkel und Wellenbrett zur Windlade weitergeleitet (mechanische Traktur).
Hermelink, S.: Orgel. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 14203
Zitationshilfe
„Windlade“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Windlade>, abgerufen am 21.01.2020.

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