Wintersaat, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWin-ter-saat
WortzerlegungWinterSaat
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
meist im Singular
das zum Säen bestimmte und verwendete Saatgut und Pflanzengut von Wintergetreide, die Samenkörner
Beispiel:
die Wintersaat in den Boden, die Erde bringen
2.
die aufgegangenen (jungen) Pflanzen
Beispiele:
die grüne Wintersaat
die Wintersaat steht noch niedrig
die Wintersaat war ausgefroren

Typische Verbindungen
computergeneriert

Feld

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wintersaat‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Weil die Felder nicht umgepflügt werden können, wird die Zeit immer knapper, in der die Wintersaat eingebracht werden kann.
Die Welt, 22.07.2000
Was bis jetzt über die Wintersaaten zu hören ist, lautet günstig.
Vossische Zeitung (Morgen-Ausgabe), 02.03.1916
Es war die Zeit gekommen, wo die Wintersaat in die Erde gebracht werden mußte, und dazu gebrauchte man Saatkorn.
Rehbein, Franz: Das Leben eines Landarbeiters. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1911], S. 44870
Das Wachstum der Wintersaaten hört erst mit dem Eintritt von Frostwetter auf.
Maier-Bode, Friedrich Wilhelm (Hg.), Das Buch des Bauern, Hiltrup (Westf.): Landwirtschaftsverl. 1954 [1953], S. 45
Zum Anwalzen der Wintersaat im Frühjahr ist die glatte Walze zu benutzen.
Schlipf, Johann Adam: Schlipfs populäres Handbuch der Landwirtschaft, Berlin: Parey 1918, S. 49
Zitationshilfe
„Wintersaat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wintersaat>, abgerufen am 23.09.2019.

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