Wirkung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wirkung · Nominativ Plural: Wirkungen
Aussprache  [ˈvɪʁkʊŋ]
Worttrennung Wir-kung
Wortzerlegung wirken1 -ung
eWDG

Bedeutung

von einer Ursache, einem Verursacher ausgehende Beeinflussung, hervorgebrachte Folgen, erzieltes Ergebnis
Beispiele:
das Verhältnis von Ursache und Wirkung
eine ausgezeichnete, nachteilige, merkwürdige, schnelle, starke, (un)erwartete, wohltuende Wirkung
die erhoffte Wirkung war ausgeblieben
die erzieherische Wirkung von Lob und Tadel
von seinen Worten ging eine große Wirkung aus
die Strafpredigt hatte die gewünschte Wirkung getan
die Medizin, Kur hat eine heilsame Wirkung
er war über die heftige Wirkung seiner Worte erschrocken
die Wirkung der Explosion war entsetzlich
die Wirkung des Dramas, Romans, Zeitungsartikels beim Publikum
seine Ermahnungen, Verleumdungen blieben ohne Wirkung, hatten keine Wirkung, verfehlten ihre Wirkung
seine Schmeicheleien taten allmählich ihre Wirkung (= fruchteten) bei ihm, ihr
etw. übt eine Wirkung aus
von jmdm., einer Sache geht eine Wirkung aus
unter der Wirkung (= dem Einfluss) von Alkohol stehen
er hatte lange darüber nachgedacht, wie er seine Vorschläge zur Wirkung bringen (= durchsetzen) könnte
diese Maßnahmen treten mit Wirkung vom 1. Oktober in Kraft (= diese Maßnahmen sind ab 1. Oktober rechtskräftig)
Dieses Wort ist Teil des Wortschatzes für das Goethe-Zertifikat B1.

Thesaurus

Synonymgruppe
Auswirkung · Effekt · Einfluss · Folge · Reaktion · Wirkung
Synonymgruppe
Assoziationen
Synonymgruppe
Bedeutung · Reichweite · Wirkung  ●  Strahlkraft  fig.

Typische Verbindungen zu ›Wirkung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wirkung‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wirkung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das muß man dann immer um die Wirkung des Stückes selbst ergänzen. [Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 440]
Ein gutes Bild am falschen Platz kann um seine Wirkung gebracht werden. [o. A.: Das Buch vom Wohnen, Hamburg: Orbis GmbH 1977, S. 389]
Hier schließt man von der Wirkung (B) auf die Ursache (A). [Rechenberg, Peter: Was ist Informatik?, München: Hanser 1994 [1991], S. 302]
Und doch hat es so gut wie keine Wirkung finden können. [Schäfer, Lothar u. Schnelle, Thomas: Ludwik Flecks Begründung der soziologischen Betrachtungsweise in der Wissenschaftstheorie. In: dies. (Hgg.) Entstehung und Entwicklung einer wissenschaftlichen Tatsache, Frankfurt a. M.: Suhrkamp 1980, S. 376]
Aber es ist auch nicht in erster Linie eine Frage der öffentlichen Wirkung. [Der Spiegel, 29.09.1986]
Zitationshilfe
„Wirkung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wirkung>.

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