Wirre, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wirre · Nominativ Plural: Wirren · wird meist im Plural verwendet
Aussprache  [ˈvɪʀə]
Worttrennung Wir-re
Wortbildung  mit ›Wirre‹ als Letztglied: Kriegswirren · Nachkriegswirren
Duden, GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Unruhen; ungeordnete politische, gesellschaftliche Verhältnisse
2.
gehoben, veraltet Verworrenheit eines Geschehens o. Ä.

Typische Verbindungen zu ›Wirre‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wirre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wirre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In den Wirren damals war die staatliche Ordnung Ägyptens fast zusammengebrochen. [Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 313]
So ist es einigermaßen schwierig, in diesen Wirren allgemeine Linien zu erkennen. [Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7558]
Das einfache Volk ging namenlos in den Wirren der Geschichte unter. [Die Zeit, 10.12.2007, Nr. 50]
Er übernahm sein Amt im Weißen Haus in einer Zeit neuer weltpolitischer Wirren. [Die Zeit, 20.11.1964, Nr. 47]
Die Wirren dieser Jahre waren die erste große internationale Revolution. [Palmer, Robert R.: Der Einfluß der amerikanischen Revolution auf Europa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9833]
Zitationshilfe
„Wirre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wirre>.

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