Wirre, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wirre · Nominativ Plural: Wirren · wird meist im Plural verwendet
Aussprache  [ˈvɪʀə]
Worttrennung Wir-re
Wortbildung  mit ›Wirre‹ als Letztglied: ↗Kriegswirren · ↗Nachkriegswirren
Duden GWDS, 1999

Bedeutungen

1.
Unruhen; ungeordnete politische, gesellschaftliche Verhältnisse
2.
gehoben, veraltet Verworrenheit eines Geschehens o. Ä.

Typische Verbindungen zu ›Wirre‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wirre‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wirre‹

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Das einfache Volk ging namenlos in den Wirren der Geschichte unter.
Die Zeit, 10.12.2007, Nr. 50
In den Wirren damals war die staatliche Ordnung Ägyptens fast zusammengebrochen.
Safranski, Rüdiger: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 313
Einige scheinen auf jeden Fall von den Wirren persönlich profitiert zu haben.
Süddeutsche Zeitung, 04.01.1997
So ist es einigermaßen schwierig, in diesen Wirren allgemeine Linien zu erkennen.
Ganshof, François Louis: Das Hochmittelalter. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1963], S. 7558
Die Wirren dieser Jahre waren die erste große internationale Revolution.
Palmer, Robert R.: Der Einfluß der amerikanischen Revolution auf Europa. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1960], S. 9833
Zitationshilfe
„Wirre“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wirre>, abgerufen am 05.03.2021.

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