Wissbegier, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Worttrennung Wiss-be-gier
Wortzerlegung wissenBegier
Ungültige Schreibung Wißbegier
Rechtschreibregeln § 2, § 25 (E1)
eWDG, 1977

Bedeutung

Begierde, Verlangen, etw. zu erfahren, zu wissen, Neugier

Typische Verbindungen zu ›Wissbegier‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wissbegier‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wissbegier‹

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Dieses berüchtigte Organ, das in den achtziger Jahren als eine Art Überkabinett fungierte, ist das Objekt von Tutus Wißbegier.
Süddeutsche Zeitung, 15.04.1998
Und der Bürger kann sich direkt an ihn wenden, wenn er glaubt, Opfer der staatlichen Wißbegier geworden zu sein.
Die Zeit, 21.05.1971, Nr. 21
Die Wißbegier der Alten, sah er, war grundlos und ziellos.
Degenhardt, Franz Josef: Die Abholzung, Berlin: Aufbau-Taschenbuch-Verl. 1999 [1985], S. 98
Manchmal ging seine Wißbegier mit ihm durch und öffnete ihm die Augen, wenn er sie just vor den Schritten der Frau verschlossen hatte.
Canetti, Elias: Die Blendung, München: Hanser 1994 [1935], S. 108
Mit größter Wißbegier waren die Augen auf mich und das Herzle gerichtet.
May, Karl: Winnetou IV, Berlin: Neues Leben 1993 [1910], S. 288
Zitationshilfe
„Wissbegier“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wissbegier>, abgerufen am 13.08.2020.

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