Wohlfahrtsstaat, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wohlfahrtsstaat(e)s · Nominativ Plural: Wohlfahrtsstaaten
Worttrennung Wohl-fahrts-staat
Wortzerlegung WohlfahrtStaat1
eWDG

Bedeutung

Staat, der seinen Bürgern einen wachsenden Lebensstandard und soziale Sicherheit garantiert
Beispiel:
die bürgerlichen Theorien vom modernen Wohlfahrtsstaat

Typische Verbindungen zu ›Wohlfahrtsstaat‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wohlfahrtsstaat‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wohlfahrtsstaat‹

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Ein Zurück zum ständig wachsenden Wohlfahrtsstaat wird es nicht mehr geben.
Der Tagesspiegel, 31.12.2004
Auch eine zweite Änderung wirft ein Schlaglicht auf die Probleme des egalitären Wohlfahrtsstaates.
Die Zeit, 14.09.1973, Nr. 38
In der Tat verwirklicht sich heute eine Art Wohlfahrtsstaat auf höherer Stufenleiter.
Horkheimer, Max u. Adorno, Theodor W.: Dialektik der Aufklärung, Amsterdam: Querido 1947 [1944], S. 170
Meine Tante Madeleine war für den Wohlfahrtsstaat geschaffen, bevor er noch erfunden worden war.
Katz, Richard: Übern Gartenhag, München u. Zürich: Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. 1965, S. 208
Auch in Ländern politisch liberaler Prägung ist der Staat heute zum Wohlfahrtsstaat geworden.
Schmid, Carlo: Die zweite Industrielle Revolution. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 20070
Zitationshilfe
„Wohlfahrtsstaat“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wohlfahrtsstaat>, abgerufen am 13.05.2021.

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