Wohlsein, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wohlseins · wird nur im Singular verwendet
Aussprache 
Worttrennung Wohl-sein
Wortzerlegung  wohl sein3
Mehrwortausdrücke  sehr zum Wohl! · sehr zum Wohle! · zum Wohl! · zum Wohle! · zum Wohlsein!
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich
siehe auch sein³ (3)
(zum) Wohlsein!Trinkspruch; Wunsch für die Gesundheit; wird gesagt, wenn jmd. niest

Thesaurus

Synonymgruppe
(das) Wohl und Wehe · Behagen · Wohl · Wohlbefinden · Wohlbehagen · Wohlergehen · Wohlfühlen · Wohlgefühl · Wohlsein
Synonymgruppe
Behaglichkeit · Wohlsein
Synonymgruppe
Auf ...! · Wohl bekomm's! · Zum Wohl!  ●  Prost!  Hauptform · Hoch die Tassen!  ugs. · In diesem Sinne - ab in die Rinne!  ugs. · Kippis!  ugs., finnisch · Na denn Prost!  ugs., auch ironisch · Nich lang schnacken, Kopp in'n Nacken!  ugs., norddeutsch · Prosit!  ugs. · Prösterchen!  ugs. · Runter damit!  ugs. · Stößchen!  ugs., regional · Wohlsein!  ugs.
Assoziationen
  • runter damit!  ●  auf ex!  Hauptform · hau weg den Scheiß!  derb · zieh weg die Pfütze!  ugs.
  • Auf die Brüderschaft! · Auf unsere Brüderschaft!  ●  Schmollis!  fachspr., burschenschaftlich, Jargon
  • Tischrede · Toast  ●  Trinkspruch  Hauptform

Typische Verbindungen zu ›Wohlsein‹ (computergeneriert)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wohlsein‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wohlsein‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Von oben betrachtet, hätte das aber ziemlich langweilig ausgeschaut, dieses andauernde Wohlsein da unten.
Süddeutsche Zeitung, 05.09.1996
Die anderen versuchen, sich selbst und untereinander Mut zu machen oder ein materielles Wohlsein vorzugaukeln.
Kriegk, Otto: Der deutsche Film im Spiegel der Ufa, Berlin: Ufa-Buchverl. 1943, S. 292
Immer glaubten sie, die Verantwortung fürs Wohlsein der Eltern zu tragen.
Die Zeit, 18.05.2009, Nr. 20
Ich werde mit Freuden kommen und hoffe Ihre sehr verehrte Frau Gemahlin und Sie bei dem besten Wohlsein anzutreffen.
Baudissin, Wolf von u. Baudissin, Eva von: Spemanns goldenes Buch der Sitte. In: Zillig, Werner (Hg.), Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1901], S. 24464
Religion war den alten Indern Sorge für Heil und Wohlsein im weitesten Sinne, in dieser Welt und im Jenseits.
Gonda, J.: Vedische und brahmanische Religion. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 21975
Zitationshilfe
„Wohlsein“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wohlsein>, abgerufen am 27.01.2022.

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