Wohnsiedlung

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWohn-sied-lung (computergeneriert)
WortzerlegungwohnenSiedlung
Wortbildung mit ›Wohnsiedlung‹ als Letztglied: ↗Großwohnsiedlung
eWDG, 1977

Bedeutungen

1.
kleine Niederlassung, wo Menschen ansässig sind
Beispiel:
für die Entfaltung der industriemäßigen Landwirtschaft ist die Vielzahl kleiner, nur wenige Kilometer voneinander entfernter Wohnsiedlungen ein Hindernis
2.
Gruppe von (gleichartigen, kleinen) Wohnhäusern
Beispiel:
die Wohnsiedlungen am Rande einer Stadt

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anwohner Arbeiter Bau Errichtung Gelände Mieter Offizier Rand Stadtrand Stadtteil Süden Viertel alternativ angrenzend attraktiv bauen benachbart denkmalgeschützt entstanden entstehen errichten geschlossen jüdisch komplett rein trennen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wohnsiedlung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In einer Wohnsiedlung stoppte er seinen Wagen, weil er urinieren musste.
Bild, 31.01.2001
Eine Wohnsiedlung mit 80 ähnlich schlichten Häusern möchten sie nahebei nun zimmern.
Der Spiegel, 07.05.1984
Es war der Versuch, in neoklassizistischen Formen eine Wohnsiedlung zu bauen.
Schlögel, Karl: Petersburg, München Wien: Carl Hanser Verlag 2002, S. 36
Als Wohnsiedlung hat es wohl ursprünglich nur ein Breitungen gegeben.
Gerlach, Harry: Schmalkalden und Umgebung, Berlin-Leipzig: VEB Tourist-Verlag 1978, S. 43
Durch umfangreiche Wohnsiedlungen ist die Peripherie von A. seit 1950 erweitert worden.
o. A.: Lexikon der Kunst - A. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 27349
Zitationshilfe
„Wohnsiedlung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wohnsiedlung>, abgerufen am 25.03.2019.

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