Wollflocke

GrammatikSubstantiv
WorttrennungWoll-flo-cke (computergeneriert)

Thesaurus

Synonymgruppe
Fluse · ↗Gewölle · Staubflocke · Staubfluse · Staubmaus · Wollflocke · ↗Wollmaus  ●  Nato-Maus  Jargon · ↗Lurch  ugs., österr.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Mit gewaltigen Energien arbeiten diese sich von der zarten Wollflocke zum fertigen Objekt vor.
Süddeutsche Zeitung, 05.01.2002
Ein paar weiße Wollflocken tanzen durch den Raum, sacht getragen von der Bewegung der Luft.
Süddeutsche Zeitung, 05.06.2001
Es hinterließ über dem stillen Meer Rauchfahnen wie Wollflocken und brauste schäumend dahin.
Die Zeit, 19.04.1956, Nr. 16
Von allen Zäunen flattern die Wollflocken, die der Wind ihnen aus dem Pelz geweht hat.
Die Zeit, 01.11.1974, Nr. 45
Es bezeichnet ursprünglich Wollflocken oder Fadenreste im Gegensatz zum festen Gewebe und ist in der Volkssprache ein Bild für lockere Reden und unzuverlässiges Treiben geworden.
Röhrich, Lutz: Flausen. In: Lexikon der sprichwörtlichen Redensarten [Elektronische Ressource], Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1994], S. 20294
Zitationshilfe
„Wollflocke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wollflocke>, abgerufen am 22.11.2019.

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