Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wonnegefühl, das

Grammatik Substantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Wonnegefühl(e)s · Nominativ Plural: Wonnegefühle
Aussprache 
Worttrennung Won-ne-ge-fühl
Wortzerlegung Wonne Gefühl
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

gehoben Gefühl der Beglückung, des Vergnügens, der Freude

Verwendungsbeispiele für ›Wonnegefühl‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ein Wonnegefühl mit ahnungsvollem Grauen gemischt bemächtigte sich meiner Seele. [Thoma, Hans: Im Winter des Lebens. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 24542]
Ein intensives, körperliches, unbeschreibliches Wonnegefühl ist es, in meinem Zuhause und mitten unter befreundeten Menschen zu sein und über so vieles berichten zu können. [konkret, 1992]
Im Dreisamstadion wurde Uwe Spies das seltene Wonnegefühl des ungehinderten Torschusses vergönnt. [Süddeutsche Zeitung, 31.10.1994]
Und wenn dann Tunnelwände das Motorendonnern in ein akustisches Inferno verwandeln, verspüren sie ein eigenartiges Wonnegefühl. [Die Zeit, 14.01.2009, Nr. 04]
Mit welchem Wonnegefühl ich am Weihnachtsmorgen nach stark siebenstündigem Marsch in die diamantglitzernde Winterlandschaft mit der goldroten Sonne schaute, beschreibe ich nicht. [Brief von Ludwig Finke vom 26.12.1914. In: Witkop, Philipp (Hg.), Kriegsbriefe gefallener Studenten, München: Müller 1928 [1914], S. 61]
Zitationshilfe
„Wonnegefühl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wonnegef%C3%BChl>.

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