Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wonneschauer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wonneschauers · Nominativ Plural: Wonneschauer
Aussprache 
Worttrennung Wonne-schau-er
Wortzerlegung Wonne Schauer1
eWDG

Bedeutung

gehoben durch ein Wonnegefühl hervorgerufener Schauer
Beispiel:
ein Wonneschauer ergreift, überrieselt jmdn.

Verwendungsbeispiele für ›Wonneschauer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Soll sie uns immer wieder von neuem Wonneschauer mystischer Unentzifferbarkeit entlocken? [Die Zeit, 07.07.1967, Nr. 27]
Was bleibt, ist eine unstillbare Sehnsucht nach Festhalten und Gehaltenwerden – ein Wonneschauer, beschwingt oder melancholisch. [Die Welt, 15.05.2001]
Nach diesem Jubiläumsprogramm haben die Zuschauer den Wonneschauer sicherlich auch noch mit nach Hause genommen. [Süddeutsche Zeitung, 27.12.2004]
Man labt sich aber auch an der abgeklärt‑klugen, ganz diesseitigen und trotzdem Wonneschauer verursachenden musikalischen Deutung von Pierre Boulez, dem glückhaften Hügel‑Heimkehrer. [Die Welt, 28.07.2004]
Immer war Mühl umwabert von Geheimnis, Gerücht und Verdacht, von Wonneschauern und Abscheu. [Die Zeit, 29.11.1991, Nr. 49]
Zitationshilfe
„Wonneschauer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wonneschauer>.

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