Wortbruch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wortbruch(e)s · Nominativ Plural: Wortbrüche
Aussprache 
Worttrennung Wort-bruch
Wortzerlegung WortBruch1
Wortbildung  mit ›Wortbruch‹ als Grundform: ↗wortbrüchig
eWDG

Bedeutung

Nichterfüllung eines Versprechens, einer Zusage, Bruch des Ehrenwortes
Beispiel:
er hat sich mit der Verletzung der eingegangenen Verpflichtungen eines (schweren, schnöden) Wortbruch(e)s schuldig gemacht

Thesaurus

Synonymgruppe
Wortbruch · gebrochenes Versprechen · nicht eingehaltenes Versprechen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wortbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wortbruch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wortbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Wortbruch folgte nach den Wahlen vom März dieses Jahres.
Die Zeit, 22.05.1992, Nr. 22
Das ist Wortbruch, das lassen wir nicht durchgehen ", sagte Schmoldt.
Der Tagesspiegel, 17.01.2002
Ein Wortbruch bleibt immer ein Wortbruch; und was dir klein und unbedeutend erscheint, ist in den Au gen anderer oft groß und bedeutend.
o. A. [Tante Lisbeth]: Anstandsbüchlein für junge Mädchen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1908], S. 15830
Bald warf jede Seite der anderen Wortbruch vor, und die Polemik flammte neu auf.
Iserloh, Erwin u. a.: Reformation, katholische Reform und Gegenreformation. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1967], S. 7201
Zitationshilfe
„Wortbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortbruch>, abgerufen am 19.04.2021.

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