Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wortbruch, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wortbruch(e)s · Nominativ Plural: Wortbrüche
Aussprache 
Worttrennung Wort-bruch
Wortzerlegung Wort Bruch1
Wortbildung  mit ›Wortbruch‹ als Grundform: wortbrüchig
eWDG

Bedeutung

Nichterfüllung eines Versprechens, einer Zusage, Bruch des Ehrenwortes
Beispiel:
er hat sich mit der Verletzung der eingegangenen Verpflichtungen eines (schweren, schnöden) Wortbruch(e)s schuldig gemacht

Thesaurus

Synonymgruppe
Wortbruch · gebrochenes Versprechen · nicht eingehaltenes Versprechen
Assoziationen

Typische Verbindungen zu ›Wortbruch‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wortbruch‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wortbruch‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sein Name aber bleibt verbunden mit einem der gemeinsten Wortbrüche aller Zeiten. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1941]]
Jetzt will sie ihre Arbeit mit einem massiven Wortbruch beginnen. [Die Zeit, 19.08.2011 (online)]
Jetzt wolle sie ihre Arbeit mit einem massiven Wortbruch beginnen. [Die Zeit, 14.07.2010 (online)]
Es wäre ein Wortbruch, aber er wäre nicht unbedingt unpopulär. [Die Zeit, 10.05.2010, Nr. 19]
Ein Wortbruch bleibt immer ein Wortbruch; und was dir klein und unbedeutend erscheint, ist in den Au gen anderer oft groß und bedeutend. [o. A. [Tante Lisbeth]: Anstandsbüchlein für junge Mädchen. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1908], S. 15830]
Zitationshilfe
„Wortbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortbruch>.

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