Wortgewalt, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWort-ge-walt (computergeneriert)
WortzerlegungWortGewalt
eWDG, 1977

Bedeutung

Beherrschung der sprachlichen Mittel im besonderen Ausmaß, Sprachgewalt
Beispiel:
mit seiner ganzen Wortgewalt gegen etw. ankämpfen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Intelligenz

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wortgewalt‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So geht alle Wortgewalt heute vom Volke aus, das heißt von seinen Kampfrednern.
Die Zeit, 31.05.1996, Nr. 23
Jüngstes Ziel der Wortgewalt des Senators, der 1997 in den Auswärtigen Ausschuss wechselte, ist der Raketenschirm (MD).
Die Welt, 11.07.2001
Diesen romantischen Zugang zum Göttlichen hat Schleiermacher in seinen »Reden über die Religion« (1799) mit der Wortgewalt eines enthusiastisch besessenen Propheten verkündet.
Scholder, K.: Romantik. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1961], S. 29176
Augsteins Scharfsinn und Wortgewalt bescherten dem "Spiegel" immer wieder unvergessene Formulierungen.
Bild, 08.11.2002
Zitationshilfe
„Wortgewalt“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortgewalt>, abgerufen am 22.05.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
wortgetreu
Wortgetöne
Wortgetön
Wortgeschichte
Wortgeplänkel
wortgewaltig
wortgewandt
Wortgewandtheit
Wortgewebe
wortgleich