Wortpaar, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
Aussprache
WorttrennungWort-paar
WortzerlegungWortPaar
eWDG, 1977

Bedeutung

Sprachwissenschaft meist aus zwei Wörtern der gleichen Wortart bestehende Einheit, Redewendung
Beispiel:
das Wortpaar ›Nacht und Nebel‹, ›los und ledig‹, ›biegen oder brechen‹

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sie ändert sich während des Übungsprozesses und ist auch für die einzelnen Wortpaare nicht konstant.
Foppa, Klaus: Lernen, Gedächtnis, Verhalten, Köln u. a.: Kiepenheuer & Witsch 1965, S. 145
Allein in diesem Wortpaar spiegelt sich doch das Dilemma des Sozialbereichs.
Süddeutsche Zeitung, 11.10.2002
Ich muss wieder Wortpaare bilden, mit Buchstaben rechnen und geometrische Figuren zusammensetzen.
Die Zeit, 06.09.2006, Nr. 37
Der Eingeladene sei der Lehrer und soll einer Versuchsperson im Nebenraum bestimmte Wortpaare beibringen.
Schmidt-Rogge, Carl H.: Dein Kind – Dein Partner, München: List 1973 [1969], S. 265
In diesem Distichon sind zwei anklingende Wortpaare und eine dreifache Abwandlung desselben Wortstammes virtuos untergebracht.
Curtius, Ernst Robert: Europäische Literatur und lateinisches Mittelalter, Tübingen: Francke 1993 [1948], S. 274
Zitationshilfe
„Wortpaar“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortpaar>, abgerufen am 19.11.2019.

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