Wortschöpfer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache  [ˈvɔʁtʃœpfɐ]
Worttrennung Wort-schöp-fer
Wortzerlegung WortSchöpfer1
eWDG, 1977

Bedeutung

jmd., der ein neues Wort, neue Wörter prägt
Beispiel:
Goethe war der größte deutsche Wortschöpfer
übertragen
Beispiel:
die menschliche Arbeit spielt als Wortschöpfer eine große Rolle

Typische Verbindungen zu ›Wortschöpfer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wortschöpfer‹.

Verwendungsbeispiele für ›Wortschöpfer‹

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Sonst aber, das muß man Dir lassen, bist Du als Wortschöpfer direkt genialisch.
Süddeutsche Zeitung, 05.12.1996
Hier fehlen selbst ihm, dem großen Wortschöpfer und Bilderzauberer, die Worte.
Die Zeit, 09.09.2012 (online)
Die Wortschöpfer aus den Kampfsportstudios und Autoscootern dichteten fleißig weiter.
Süddeutsche Zeitung, 14.04.1998
Kriecht seriösen Dichtern und geistreichen Feuilletonisten, die sich als Wortschöpfer betätigen, nicht auf den Leim!
Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 102
Detlef Hensche, letzter Klassenkämpfer im DGB, übt sich als Wortschöpfer.
Die Welt, 28.04.1999
Zitationshilfe
„Wortschöpfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortsch%C3%B6pfer>, abgerufen am 24.09.2020.

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