Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wortschöpfer, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Wortschöpfers · Nominativ Plural: Wortschöpfer
Aussprache  [ˈvɔʁtʃœpfɐ]
Worttrennung Wort-schöp-fer
Wortzerlegung Wort Schöpfer1
eWDG

Bedeutung

jmd., der ein neues Wort, neue Wörter prägt
Beispiel:
Goethe war der größte deutsche Wortschöpfer
übertragen
Beispiel:
die menschliche Arbeit spielt als Wortschöpfer eine große Rolle

Verwendungsbeispiele für ›Wortschöpfer‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Sonst aber, das muß man Dir lassen, bist Du als Wortschöpfer direkt genialisch. [Süddeutsche Zeitung, 05.12.1996]
Hier fehlen selbst ihm, dem großen Wortschöpfer und Bilderzauberer, die Worte. [Die Zeit, 09.09.2012 (online)]
Die Wortschöpfer aus den Kampfsportstudios und Autoscootern dichteten fleißig weiter. [Süddeutsche Zeitung, 14.04.1998]
Kriecht seriösen Dichtern und geistreichen Feuilletonisten, die sich als Wortschöpfer betätigen, nicht auf den Leim! [Reimann, Hans: Vergnügliches Handbuch der Deutschen Sprache, Düsseldorf: Econ-Verl. 1964 [1931], S. 102]
Er schrieb seine Diplomarbeit bei Müller‑Armack, dem Wortschöpfer der sozialen Marktwirtschaft, bezeichnenderweise als Vergleich zwischen Neo‑Liberalismus und katholischer Soziallehre. [Süddeutsche Zeitung, 13.08.1996]
Zitationshilfe
„Wortschöpfer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortsch%C3%B6pfer>.

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