Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Wortstellung, die

Grammatik Substantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Wortstellung · Nominativ Plural: Wortstellungen
Aussprache 
Worttrennung Wort-stel-lung
Wortzerlegung Wort Stellung
eWDG

Bedeutung

Sprachwissenschaft geregelte Aufeinanderfolge, Abfolge von Wörtern im Satz
Beispiel:
die Regeln für die Wortstellung im Deutschen

Typische Verbindungen zu ›Wortstellung‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wortstellung‹.

neufranzösisch

Verwendungsbeispiele für ›Wortstellung‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Man hüte sich aber, zu ausgedehnten Gebrauch von dieser Wortstellung zu machen, sie klingt, besonders unter Damen, steif und oft sogar wunderlich. [Schramm, Hermine [d.i. Meißner, Hermine]: Das richtige Benehmen in der Familie, in der Gesellschaft und im öffentlichen Leben. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1930], S. 10397]
Nicht anders kann ich mir die sonderbare Wortstellung in den beiden Mustersätzen erklären. [Die Zeit, 30.07.1982, Nr. 31]
Ihre volle Schönheit entfaltet diese Übersetzung aber im Bau, in der Melodie und im Rhythmus der Sätze, bis hin in die verborgene Semantik der Wortstellung. [Die Zeit, 17.12.2012, Nr. 50]
Weil das beim Donner umgekehrt ist, wird hier auch die Wortstellung umgedreht. [Schwanitz, Dietrich: Bildung, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 426]
Weil er fast prinzipiell die ungewöhnlichste, gerade noch zulässige Wortstellung wählt, muss man immerzu Denkmuskeln dehnen, die man gar nicht mehr gespürt hat. [Die Zeit, 03.01.2011, Nr. 01]
Zitationshilfe
„Wortstellung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wortstellung>.

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