Wundstarrkrampf, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWund-starr-krampf
WortzerlegungWundeStarrkrampf
eWDG, 1977

Bedeutung

Medizin durch Bazillen hervorgerufene, lebensgefährliche Wundinfektion, die zur Starre der Muskulatur des Gesichts und zu Muskelkrämpfen führt, Tetanus
Beispiele:
einen Verletzten gegen Wundstarrkrampf impfen
an Wundstarrkrampf sterben

Thesaurus

Medizin
Synonymgruppe
Tetanus · Wundstarrkrampf
Oberbegriffe
Assoziationen
  • Tetanospasmin · Tetanustoxin

Typische Verbindungen
computergeneriert

Diphtherie Hepatitis Impfschutz Impfung Keuchhusten Kinderlähmung Maser Mumps Polio Röteln impfen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wundstarrkrampf‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Auch hier - wie beispielsweise auch bei Wundstarrkrampf, Hepatitis A und B - müsse jeder für seinen eigenen Schutz sorgen.
Süddeutsche Zeitung, 06.09.1994
Bei Diphtherie sind 62 %, bei Wundstarrkrampf 45 % nicht genügend geschützt.
Bild, 13.10.1998
Die Impfung gegen Wundstarrkrampf, die alle zehn Jahre aufgefrischt wird, ist nicht nur für die Tropen wichtig.
Die Zeit, 14.04.1997, Nr. 15
Harmlose Verletzungen können ohne Impfung und zu spät behandelt zum tödlichen Wundstarrkrampf führen.
Die Welt, 29.04.2005
Weil bei den Aufräumarbeiten Verletzungsgefahr besteht, sollte jeder, der mithilft, zugleich auch seinen Schutz gegen Tetanus (Wundstarrkrampf) überprüfen.
Der Tagesspiegel, 21.08.2002
Zitationshilfe
„Wundstarrkrampf“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wundstarrkrampf>, abgerufen am 21.11.2019.

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