Wurstpelle, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWurst-pel-le (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

landschaftlich, (besonders) norddeutsch
Synonym zu Wursthaut

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es geht jetzt darum, die Wurstpellen in vernünftiger Weise zurechtzuschneiden.
Die Zeit, 08.05.1981, Nr. 20
Nun sieht der Coach im Anzug zwar wirklich prima aus, nur passt er soso gut hinein wie Käse in eine Wurstpelle.
Süddeutsche Zeitung, 27.04.2002
Jetzt kneift der schicke neue Minirock und auch die Shorts sitzen stramm wie eine Wurstpelle.
Bild, 31.03.2001
Schnittwurst nimmt man mit der Vorlegegabel auf den Teller und zieht mit dem eigenen Messer und der eigenen Gabel die Wurstpelle ab.
Smolka, Karl: Gutes Benehmen von A - Z. In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1957], S. 18957
Eierschalen gehören nicht auf den Boden des Abteils, ebensowenig Wurstpellen und Butterbrotpapier.
Goetz von Schüching, Ruth: Durch gute Lebensart zum Erfolg, Leipzig: Hesse & Becker 1932 [1925], S. 110
Zitationshilfe
„Wurstpelle“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wurstpelle>, abgerufen am 25.03.2019.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Wurstmaxe
Würstlein
Wurstküche
Wurstkraut
Wurstknödel
Wurstportion
Wurstsalat
Wurstscheibe
Wurstschnitte
Wurstsemmel