Wurstsuppe, die
GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungWurst-sup-pe (computergeneriert)
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Brühe, in der am Schlachttag bes. Leberwurst, Blutwurst u. Wellfleisch gekocht worden ist u. die als Suppe gegessen wird

Thesaurus

Synonymgruppe
Oberbegriffe
Assoziationen
DWDS-Wortprofil

Typische Verbindungen
computergeneriert

schwimmt

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DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Manchmal bekamen die Nachbarn am Schlachttag Wurstsuppe, abgefüllt in Milchkannen, und das Ganze war ein großes Familienfest.
Süddeutsche Zeitung, 18.11.2000
Die Bäuerin trägt ein Schüssel mit Wurstsuppe.
Die Zeit, 22.07.1988, Nr. 30
Sie hatte Wurstsuppe mit, das weiß ich noch heute, in einer breithalsigen Flasche, wie man sie sonst zum Einmachen braucht, und einen zusammengeklappten Eierkuchen, von dem ich abbeißen durfte.
Sudermann, Hermann: Das Bilderbuch meiner Jugend. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1922], S. 444
Das Schlachtfest dauerte eine Woche, doch Lehrer Witte vertraute seinen Sohn schon am Lichtmeß-Abend dem Bären an und ging mit einer Henkelkanne Wurstsuppe nach Zerbst zurück.
Bieler, Manfred: Der Bär, Hamburg: Hoffmann und Campe 1983, S. 6
Zur Vesper wird wiederum Kaffeebrühe genommen, oder sie holen vom Metzger ganze Häfen ›Wurstsuppe‹, wie sie das Wasser nennen, worin die Würste gekocht werden; das erhalten sie umsonst oder für geringes Geld und darein schneiden sie Kartoffelstücke.
Kurz, Robert: Schwarzbuch Kapitalismus, Frankfurt a. M.: Eichborn 1999, S. 209
Zitationshilfe
„Wurstsuppe“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wurstsuppe>, abgerufen am 21.11.2017.

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