Wutausbruch, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungWut-aus-bruch (computergeneriert)
WortzerlegungWutAusbruch
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiel:
ein plötzlicher Wutausbruch

Thesaurus

Synonymgruppe
Anfall · Wutausbruch  ●  (seine) dollen (oder: dullen) fünf Minuten (haben)  ugs. · ↗Koller  ugs. · ↗Rappel  ugs.
Assoziationen
Synonymgruppe
Wutanfall · Wutausbruch  ●  ↗Ausraster  ugs. · aggressive Aufwallung  geh.
Assoziationen
  • Anfall · Wutausbruch  ●  (seine) dollen (oder: dullen) fünf Minuten (haben)  ugs. · ↗Koller  ugs. · ↗Rappel  ugs.
  • Aufgebrachtheit · Aufgebrachtsein · ↗Aufgeregtheit · ↗Aufregung · ↗Echauffiertheit · Echauffierung · ↗Empörtheit · ↗Entrüstung · ↗Erbostheit · ↗Feindseligkeit · ↗Furor · ↗Gereiztheit · ↗Indignation · ↗Jähzorn · ↗Rage · ↗Raserei · ↗Stinkwut · ↗Verärgerung · Wut · Wut im Bauch · ↗Wüterei · ↗Zorn · heiliger Zorn · ↗Ärger  ●  ↗Empörung  Hauptform · ↗Ingrimm  veraltend · ↗Gefrett  ugs., österr., süddt. · Gfrett  ugs., österr., süddt. · ↗Scheißwut  derb · böses Blut  ugs.
  • (jemand könnte) vor Wut explodieren · (jemand könnte) vor Wut in den Teppich beißen · (jemand könnte) vor Wut platzen  ●  (jemand könnte) sich vor Wut in den Arsch beißen  derb
  • (die) Geduld verlieren · ↗(sich) aufregen · Wut haben · keine Geduld mehr haben · wütend sein · Überdruss empfinden  ●  ↗(sich) ärgern  Hauptform · vor Wut kochen  fig. · (jemandem) reißt der Geduldsfaden  ugs. · ↗(sich) grämen  geh., veraltend · Schnappatmung bekommen  ugs., fig. · Wut im Bauch haben  ugs. · einen Föhn kriegen  ugs., fig. · einen dicken Hals kriegen  ugs., fig. · genervt sein  ugs. · mit der Geduld am Ende sein  ugs. · sauer sein  ugs. · so eine Krawatte kriegen  ugs., norddeutsch · so einen Hals kriegen  ugs. · verrückt werden  ugs. · ↗zürnen  geh.
  • (einen) Wutanfall kriegen · ↗(sich) vergessen · die Beherrschung verlieren · die Nerven verlieren · ↗herumwüten · verrückt werden  ●  ↗explodieren  fig. · (beinahe) platzen (vor Wut)  ugs. · (quasi) Schaum vorm Mund haben  ugs. · Gift und Galle spucken  ugs. · ↗abgehen  ugs. · abspacen  ugs. · an die Decke gehen  ugs., fig. · aus der Haut fahren  ugs. · ↗ausflippen  ugs. · ↗ausklinken  ugs. · ↗ausrasten  ugs. · ↗austicken  ugs. · auszucken  ugs., österr. · ↗durchdrehen  ugs. · einen Rappel kriegen  ugs. · einen Tobsuchtsanfall kriegen  ugs. · hochgehen wie ein HB-Männchen  ugs. · hochgehen wie eine Rakete  ugs. · vor Wut schäumen  ugs., fig. · ↗überschnappen  ugs.
  • Randale machen · ↗herumtoben · ↗herumwüten · ↗randalieren · ↗toben · ↗wüten  ●  Amok laufen  ugs. · ↗ausrasten  ugs. · ↗austicken  ugs. · ↗berserkern  geh., selten · ↗rumtoben  ugs. · rumwüten  ugs. · verrückt spielen  ugs.

Typische Verbindungen
computergeneriert

Alkoholeskapade Anlaß Auslöser Auswechslung Depression Kanzler Laune Neigung Träne Zerstörungswut ausbleiben berüchtigt cholerisch entladen entschuldigen fürchten gefürchtet gelegentlich heftig hysterisch kalkuliert kollektiv legendär neigen plötzlich provozieren spontan unkontrolliert veranlassen verbal

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Wutausbruch‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Aber dieses Mal ging es einfach nicht anders ", rechtfertigte King seinen verbalen Wutausbruch.
Die Welt, 18.11.2003
Allerdings zeigte sie sich von seinem Wutausbruch nicht sonderlich beeindruckt.
Hohlbein, Wolfgang: Das Druidentor, Stuttgart: Weitbrecht 1993, S. 146
Aber um so erstaunlicher sind die oft kaum kontrollierten Wutausbrüche.
Die Zeit, 01.10.1976, Nr. 41
Wir wußten ohnehin, daß er nicht an Überfluß von Courage litt, und wir lachten darum bei seinen Wutausbrüchen.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1364
Ich habe nie in meinem Leben einen solchen Wutausbruch eines Menschen erlebt.
o. A.: Einhundertfünfundvierzigster Tag. Montag, 3. Juni 1946. In: Der Nürnberger Prozeß, Berlin: Directmedia Publ. 1999 [1946], S. 32603
Zitationshilfe
„Wutausbruch“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Wutausbruch>, abgerufen am 24.04.2019.

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