Yuppie, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Yuppies · Nominativ Plural: Yuppies
Aussprache  [ˈjapi] · [ˈjʊpi]
Worttrennung Yup-pie
Herkunft aus gleichbedeutend yuppieengl, einem Akronym aus young urban professionalengl ‘junger urbaner Fachmann’
Duden, GWDS, 1999 und DWDS

Bedeutung

junger, karrierebewusster, großen Wert auf seine äußere Erscheinung legender Stadtmensch, Aufsteiger
Kollokationen:
mit Adjektivattribut: ein smarter Yuppie
Beispiele:
Dirk M[…] war schon ein Yuppie, als der Begriff hierzulande noch kaum geläufig war. Der Hamburger Student warf gegen Ende der siebziger Jahre die Betriebswirtschaft hin, ging in Tennisschuhen jobben und war in kurzer Zeit Multimillionär – ein Musterexemplar jener Young [sic!] urban professionals, die zuerst in den USA den Neokapitalismus kultivierten. [Der Spiegel, 31.08.1992]
Yuppies sind junge Erwachsene der städtischen oberen Mittelschicht oder auch junge karrierebewusste, großstädtische Menschen. Somit also Menschen zwischen 25–35 Jahren mit städtischem Wohnort und einem eher hohen Gehalt. [Konkurrenzanalyse & Wettbewerbsanalyse, 14.09.2016, aufgerufen am 14.09.2018]
Während deutsche Yuppies ihre Wohnungen gerne mit Quiong‑Kugeln garnieren und mit Buddhastatuen ihre Weltläufigkeit demonstrieren, schmückt der Hongkonger Yuppie seine durchgestylten Räume immer öfter mit einer Hummelfigur (= von der Firma »Hummel« produzierte Porzellanfigur). [Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.12.2001]
Ob es die skeptische Generation der fünfziger Jahre war, die antiautoritäre der späten sechziger, die Punks Ende der siebziger oder die Yuppies der achtziger Jahre – stets prägte eine aktive Minderheit das Bild der Jungen für die Gesellschaft, und auch der Nachwuchs identifizierte sich damit. [Der Spiegel, 12.07.1999]
Yuppies – das sind Young Urban Professionals [sic!] oder, zu deutsch, junge, großstädtische Karrieremenschen – waren bislang allein auf das berufliche Fortkommen und eine möglichst glanzvolle Inszenierung des eigenen Lebensstils konzentriert. Jetzt sehen sich die ganz nach oben orientierten Aufsteiger vor die Notwendigkeit gestellt, ihren Blick auch mal in die Niederungen menschlicher Existenz zu werfen. Die Ursache ist ein Wandel in der öffentlichen Meinung. Narzißmus wird eher als fragwürdig empfunden, soziales Engagement ist dagegen stark im Kommen. [Die Zeit, 19.07.1985]

letzte Änderung:

Typische Verbindungen zu ›Yuppie‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Yuppie‹.

Zitationshilfe
„Yuppie“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Yuppie>, abgerufen am 25.07.2021.

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