Zahlungsbefehl, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZah-lungs-be-fehl
WortzerlegungZahlungBefehl
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltet gerichtliche Aufforderung an den Schuldner zur Zahlung einer Schuld
Beispiel:
einen Zahlungsbefehl erlassen, erhalten

Typische Verbindungen
computergeneriert

Erlaß

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zahlungsbefehl‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Zwar kamen die Abrechnungen ins Haus, Briefe mit der Bitte um Überweisung hatten aber ebensowenig Erfolg wie gerichtliche Zahlungsbefehle.
Die Zeit, 06.03.1981, Nr. 11
Das ist beispielsweise bei dem Antrag auf Erlassung eines Zahlungsbefehls der Fall.
Welt und Wissen, 1927, Nr. 2, Bd. 16
Es dauert Monate, Säumnisquoten und Strafsteuern zu berechnen und die Zahlungsbefehle einzutreiben.
Der Tagesspiegel, 01.04.2004
Gütlicher Ausgleich durch Güteverhandlung wird vom Gericht versucht bei fast allen Amtsgerichtsprozessen, auch nach Widerspruch gegen Zahlungsbefehl.
o. A.: Das Lexikon der Hausfrau, Berlin: Ullstein 1937 [1932], S. 124
Barbara Beckers Anwalt Samuel Burstyn hatte jedoch am Donnerstag bestätigt, dass er zwei Tage zuvor in Miami einen Zahlungsbefehl erwirkt habe.
Die Welt, 17.02.2001
Zitationshilfe
„Zahlungsbefehl“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zahlungsbefehl>, abgerufen am 20.10.2019.

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