Zahlungsbilanz, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Zah-lungs-bi-lanz
eWDG, 1977

Bedeutung

Gegenüberstellung der Forderungen und Verpflichtungen im Zahlungsverkehr zwischen Inland und Ausland
Beispiele:
eine ausgeglichene Zahlungsbilanz
das Defizit in der Zahlungsbilanz dieses Landes hat sich nicht vermindert
der japanische Schiffbau hat eine enorme Bedeutung für die nationale Zahlungsbilanz
die Zahlungsbilanz sanieren

Typische Verbindungen zu ›Zahlungsbilanz‹

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Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zahlungsbilanz‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zahlungsbilanz‹

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Die Zahlungsbilanz weist für 1993 erstmals seit drei Jahren ein Defizit aus.
Süddeutsche Zeitung, 24.03.1994
Es gibt also mehr als einen Posten in der Zahlungsbilanz, der eine günstigere Entwicklung an anderer Stelle aufheben kann.
Die Zeit, 27.12.1965, Nr. 53
Dieses Alarmsignal bleibt ohne die erhoffte Wirkung auf die Zahlungsbilanz des Deutschen Reiches.
o. A.: 1931. In: Overresch, Manfred u. Saal, Friedrich Wilhelm (Hgg.) Deutsche Geschichte von Tag zu Tag 1918-1949, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1982], S. 8164
In der Regel ist die Inflation dort höher als anderswo und die Zahlungsbilanzen befinden sich im Defizit.
o. A. [os.]: Abwertung. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1977]
Der Leser findet in diesem Band auch eine eingehende Erläuterung der einzelnen Posten der Zahlungsbilanz.
Schneider, Erich: Theorie des Wirtschaftskreislaufes, Tübingen: Mohr 1965 [1947], S. 79
Zitationshilfe
„Zahlungsbilanz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zahlungsbilanz>, abgerufen am 05.06.2020.

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