Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Zecherei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Ze-che-rei
Wortzerlegung zechen -erei
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

ausgiebiges Zechen; Trinkgelage

Thesaurus

Synonymgruppe
Alkoholexzess · Alkoholgelage · Gelage · Rauschtrinken · Saufexzess · Suff · Trinkgelage · Zecherei · Zechgelage · wüstes Gelage  ●  Binge-Drinking  engl. · (das) Kneipen  fachspr., burschenschaftlich, Jargon · Bacchanal  geh. · Besäufnis  ugs. · Druckbetankung  ugs., fig. · Kampftrinken (neudeutsch)  ugs. · Kneipabend  fachspr., burschenschaftlich, Jargon · Komasaufen  ugs. · Komatrinken (neudeutsch)  ugs. · Konvivium  geh., lat. · Sauferei  ugs. · Saufgelage  ugs., Hauptform · Sauforgie  ugs. · Sturztrunk  geh., veraltet · Symposion (Antike)  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Zecherei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Nur einmal ist mir ein Fall von leichtsinniger Zecherei vorgekommen. [Ostwald, Hans: Landstreicher, Berlin: Marquardt [1906], S. 39]
Eine alte Tradition verband den Raum mit dem Begehen der Silvesternacht, vormals freilich mit mächtiger Zecherei verbunden. [Schaeffer, Albrecht: Helianth II, Bonn: Weidle 1995 [1920], S. 615]
Wie es bei der Kripo hieß, soll es aber keine längere Zecherei zuvor gegeben haben. [Der Tagesspiegel, 14.04.2004]
Er würde sich nach einer Zecherei im Zustand eines "nassen Sackes" befinden, sagte Laser. [Der Tagesspiegel, 12.06.2001]
Ein zweiter Tatverdächtiger, der zunächst ebenfalls vorläufig festgenommen worden war, sei zwar bei der Zecherei anwesend gewesen, habe aber mit der Tat nicht zu tun. [Der Tagesspiegel, 07.10.2003]
Zitationshilfe
„Zecherei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zecherei>.

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