Zeigefinger, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Zei-ge-fin-ger
Wortzerlegung  zeigen Finger
Mehrwortausdrücke  erhobener Zeigefinger
eWDG

Bedeutung

Finger neben dem Daumen, den man besonders benutzt, wenn man auf etw., jmdn. deuten, zeigen will
Beispiele:
häufig abwertenddas Kind mit erhobenem Zeigefinger ermahnen
drohend, warnend den Zeigefinger heben
den Zeigefinger auf den Mund legen
mit dem Zeigefinger auf etw. tippen
dabei wies er mit dem Zeigefinger auf einen kleinen Vogel, der eben über ihre Köpfe hinflog [ FontaneGrete MindeI 1,197]

Typische Verbindungen zu ›Zeigefinger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

DaumenBeispielsätze anzeigen KuppeBeispielsätze anzeigen LippeBeispielsätze anzeigen MittelfingerBeispielsätze anzeigen SchläfeBeispielsätze anzeigen StirnBeispielsätze anzeigen aneinanderreibenBeispielsätze anzeigen ausgestrecktBeispielsätze anzeigen ausstreckenBeispielsätze anzeigen belehrendBeispielsätze anzeigen bohrenBeispielsätze anzeigen didaktischBeispielsätze anzeigen drohendBeispielsätze anzeigen erhobenBeispielsätze anzeigen fuchtelnBeispielsätze anzeigen gekrümmtBeispielsätze anzeigen gerecktBeispielsätze anzeigen gestrecktBeispielsätze anzeigen hebenBeispielsätze anzeigen krümmenBeispielsätze anzeigen linkBeispielsätze anzeigen mahnendBeispielsätze anzeigen moralischBeispielsätze anzeigen pädagogischBeispielsätze anzeigen rechtBeispielsätze anzeigen reckenBeispielsätze anzeigen reibenBeispielsätze anzeigen streckenBeispielsätze anzeigen tippenBeispielsätze anzeigen warnendBeispielsätze anzeigen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeigefinger‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zeigefinger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir schreiben uns mit dem Zeigefinger Worte auf die Haut.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.2001
Ausgeben dürfen sie es aber nicht, da hat der Opa schon den Zeigefinger gehoben.
Der Tagesspiegel, 27.06.2001
Nun erst wickelst du ihn zweimal um den Zeigefinger (a).
Frost, Margarete: Aus bunten Fäden, Leipzig: Verl. für die Frau 1986, S. 40
Und er deutete keck mit dem Zeigefinger von einem zum andern.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6350
In bedeutend abreißenden Worten, mit erhobenem Zeigefinger, ließ er sich in diesem Sinne aus.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 641
Zitationshilfe
„Zeigefinger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeigefinger>, abgerufen am 29.11.2021.

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