Zeigefinger, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Zei-ge-fin-ger
Wortzerlegung zeigenFinger
eWDG, 1977

Bedeutung

Finger neben dem Daumen, den man besonders benutzt, wenn man auf etw., jmdn. deuten, zeigen will
Beispiele:
das Kind mit erhobenem Zeigefinger ermahnen
drohend, warnend den Zeigefinger heben
den Zeigefinger auf den Mund legen
mit dem Zeigefinger auf etw. tippen
dabei wies er mit dem Zeigefinger auf einen kleinen Vogel, der eben über ihre Köpfe hinflog [ FontaneGrete MindeI 1,197]

Typische Verbindungen zu ›Zeigefinger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Daumen Kuppe Lippe Mittelfinger Schläfe Stirn aneinanderreiben ausgestreckt ausstrecken belehrend bohren didaktisch drohend erhoben fuchteln gekrümmt gereckt gestreckt heben krümmen link mahnend moralisch pädagogisch recht recken reiben strecken tippen warnend

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeigefinger‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zeigefinger‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wir schreiben uns mit dem Zeigefinger Worte auf die Haut.
Süddeutsche Zeitung, 20.07.2001
Ausgeben dürfen sie es aber nicht, da hat der Opa schon den Zeigefinger gehoben.
Der Tagesspiegel, 27.06.2001
Nun erst wickelst du ihn zweimal um den Zeigefinger (a).
Frost, Margarete: Aus bunten Fäden, Leipzig: Verl. für die Frau 1986, S. 40
Und er deutete keck mit dem Zeigefinger von einem zum andern.
Grimm, Hans: Volk ohne Raum, München: Langen 1932 [1926], S. 6350
In bedeutend abreißenden Worten, mit erhobenem Zeigefinger, ließ er sich in diesem Sinne aus.
Mann, Thomas: Der Zauberberg, Gütersloh: Bertelsmann 1998 [1924], S. 641
Zitationshilfe
„Zeigefinger“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeigefinger>, abgerufen am 22.10.2020.

Weitere Informationen …

alphabetisch vorangehend alphabetisch nachfolgend
Zeidler
zeideln
Zeichnungsfrist
Zeichnungsberechtigung
zeichnungsberechtigt
zeigefreudig
zeigen
Zeiger
Zeigerampel
Zeigerpflanze