Zeitbegriff, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum) · Genitiv Singular: Zeitbegriff(e)s · Nominativ Plural: Zeitbegriffe
Aussprache 
Worttrennung Zeit-be-griff
Wortzerlegung Zeit Begriff
eWDG

Bedeutung

Beispiele:
den Zeitbegriff verlieren
Die Zeitbegriffe (= Vorstellungen über die Dauer von etw.) seien hier andere, als die sonst wohl für Badereisen und Kuraufenthalte gültigen; der Monat sei sozusagen die kleinste Zeiteinheit [ Th. MannZauberb.2,320]

Typische Verbindungen zu ›Zeitbegriff‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitbegriff‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zeitbegriff‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hand in Hand mit dem ausschließlichen Denken in Zeitbegriffen geht das schnelle Denken. [Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003]
Was mich im Moment am meisten umtreibt, das ist der Verlust des Zeitbegriffs. [Süddeutsche Zeitung, 31.08.1994]
Es nimmt sich sehr zurückhaltend und unsicher aus und scheint froh, an keinen Zeitbegriff gebunden zu sein. [Rilke, Rainer Maria: Worpswede. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1902], S. 9806]
Wenn ukrainische Musiker ganz andere Zeitbegriffe haben und zu spät zum Proben kommen. [Süddeutsche Zeitung, 12.08.1998]
Dagegen treten dann als dritte Hauptgruppe eben die Zeitbegriffe auf. [Natorp, Paul: Platons Ideenlehre. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 6067]
Zitationshilfe
„Zeitbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitbegriff>.

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