Zeitbegriff, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZeit-be-griff (computergeneriert)
WortzerlegungZeitBegriff
eWDG, 1977

Bedeutung

Beispiele:
den Zeitbegriff verlieren
Die Zeitbegriffe (= Vorstellungen über die Dauer von etw.) seien hier andere, als die sonst wohl für Badereisen und Kuraufenthalte gültigen; der Monat sei sozusagen die kleinste Zeiteinheit [Th. MannZauberb.2,320]

Typische Verbindungen
computergeneriert

Analyse Semantik Ursprung aufheben linear neuzeitlich traditionell vulgär

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitbegriff‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Hand in Hand mit dem ausschließlichen Denken in Zeitbegriffen geht das schnelle Denken.
Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Es nimmt sich sehr zurückhaltend und unsicher aus und scheint froh, an keinen Zeitbegriff gebunden zu sein.
Rilke, Rainer Maria: Worpswede. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 1998 [1902], S. 9806
Dagegen treten dann als dritte Hauptgruppe eben die Zeitbegriffe auf.
Natorp, Paul: Platons Ideenlehre. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1903], S. 6067
In Workshops sollten sie im direkten Kontakt Architektur und am eigenen Leib den persönlichen Zeitbegriff herausarbeiten.
Der Tagesspiegel, 12.07.2000
Die an ihr zunächst ontisch gefundene »Zeit« wird die Basis der Ausformung des vulgären und traditionellen Zeitbegriffes.
Heidegger, Martin: Sein und Zeit, Tübingen: Niemeyer 1986 [1927], S. 324
Zitationshilfe
„Zeitbegriff“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitbegriff>, abgerufen am 07.12.2019.

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