Zeitfreiwillige, die oder der

GrammatikSubstantiv (Femininum, Maskulinum) · Genitiv Singular: Zeitfreiwilligen · Nominativ Plural: Zeitfreiwillige(n)
Mit Pluralendung -n wird das Wort in der schwachen Flexion (bestimmter Artikel) und der gemischten Flexion (Indefinitpronomen, Possessivpronomen) gebildet, z. B. die, keine Zeitfreiwilligen, in der starken Flexion ist die Endung unmarkiert, z. B. zwei, einige Zeitfreiwillige.
WorttrennungZeit-frei-wil-li-ge
WortzerlegungZeitFreiwillige

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Leipzig ist die Empörung über das brutale Vorgehen der Zeitfreiwilligen ungeheuer.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1930], S. 947
In Rostock sollten etwa siebenhundert sogenannte Zeitfreiwillige die Bevölkerung in Schach halten.
Lachs, Johannes u. Raif, Friedrich Karl: Rostock, VEB Hinstorff-Verlag 1968, S. 148
Gemeint war stets das Ausmaß der illegalen Mobilmachung von Zeitfreiwilligen und Reservisten.
Die Zeit, 17.03.1997, Nr. 11
Wo im Gegensatz zum Willen der Reichswehrleitung noch Zeitfreiwillige ausgebildet werden, müssen die schuldigen Kommandostellen rücksichtslos bestraft werden.
Berliner Tageblatt (Morgen-Ausgabe), 06.03.1926
Zitationshilfe
„Zeitfreiwillige“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitfreiwillige>, abgerufen am 19.11.2019.

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