Zeitgeschmack, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZeit-ge-schmack
WortzerlegungZeitGeschmack
eWDG, 1977

Bedeutung

der für einen bestimmten historischen Zeitraum charakteristische Geschmack
Beispiele:
etw. ist dem Zeitgeschmack unterworfen
dem damaligen Zeitgeschmack entsprechend

Typische Verbindungen
computergeneriert

Anpassung Ausdruck Konzession Spiegel Wandel Zugeständnis anpassen bedienen damalig entgegenkommen entsprechen gewandelt herrschend heutig huldigen jeweilig musikalisch romantisch spiegeln unterwerfen verpflichten verändert wandeln wandelnd wechselnd

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitgeschmack‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Niemand ist frei vom Zeitgeschmack, und der war schon immer wandelbar.
Die Welt, 22.06.2000
Die meisten der Künstler blieben jedoch dem romantischen Zeitgeschmack verhaftet.
Süddeutsche Zeitung, 12.04.1994
Das Aussehen der F. paßte sich dem jeweils herrschenden Zeitgeschmack an.
o. A.: Lexikon der Kunst - F. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1989], S. 7731
Seine Soli sind vom Zeitgeschmack bestimmt, seine Chöre jedoch haben bleibenden Wert.
Spycket, Sylvie: La Lande. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1960], S. 39765
Das Bemühen aller Frauen ging dahin, die ursprüngliche Form der Büste diesem Zeitgeschmack anzupassen.
Weber, Annemarie (Hg.), Die Hygiene der Schulbank, Wiesbaden: Falken-Verl. 1955, S. 25
Zitationshilfe
„Zeitgeschmack“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitgeschmack>, abgerufen am 21.11.2019.

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