Zeitgesetz, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum)
WorttrennungZeit-ge-setz (computergeneriert)
WortzerlegungZeitGesetz
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Gesetz, das nur für eine bestimmte Zeit gilt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es wurde 1978 verabschiedet und löste das alte Zeitgesetz des Deutschen Reiches aus dem Jahr 1893 ab.
Süddeutsche Zeitung, 30.10.2004
Das Zeitgesetz von 1978 gestattet der PTB, die genaue Zeit zu bestimmen und der Öffentlichkeit zu vermitteln, zum Beispiel per Funk.
Süddeutsche Zeitung, 25.11.2003
Nach ihrer Interpretation sind Steuergesetze Zeitgesetze, mithin könnten frühere Verstöße nicht durch neues Recht ungeschehen gemacht werden.
Der Spiegel, 07.05.1984
Weil der Terrorismus ein vorübergehendes Phänomen ist, drängen sich Zeitgesetze bei seiner Bekämpfung geradezu auf.
Die Zeit, 11.02.1980, Nr. 06
Die Einführung der Sommerzeit würde eine Ablösung des in die Bundesgesetzgebung übernommenen sogenannten Zeitgesetzes aus dem Jahre 1893 erfordern.
o. A. [M.-M.jr.]: Zeitgesetz. In: Aktuelles Lexikon 1974-2000, München: DIZ 2000 [1976]
Zitationshilfe
„Zeitgesetz“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitgesetz>, abgerufen am 19.11.2019.

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