Zeitkrankheit

GrammatikSubstantiv
WorttrennungZeit-krank-heit
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

ein Übel, einen Missstand darstellende Zeiterscheinung

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Dann steht die Zeitkrankheit der Scheidung hart an der Türe eines solchen Heims.
Gontard, O. von: Wie soll ein weibliches Wesen sich benehmen, um einen Mann zu bezaubern? In: Zillig, Werner (Hg.) Gutes Benehmen, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1904], S. 33666
Voriges Jahr bin ich über ein Exemplar von Hugo Balls »Der Künstler und die Zeitkrankheit« gestolpert.
Schuh, Franz: Schreibkräfte, Köln: DuMont 2000, S. 8
Die Zeitkrankheit von gestern hat ihre Entsprechung in der Zeitkrankheit von morgen.
Die Zeit, 20.11.1992, Nr. 48
Fachzeitschriften und Trainingsanweisungen zu dieser angeblich so gesunden Zeitkrankheit füllen breite Regale in den Buchhandlungen.
konkret, 1984
Mit diesem Wort scheint ein Kennzeichen unserer Zeit, ja eine Zeitkrankheit umschrieben zu sein.
Oheim, Gertrud: Das praktische Haushaltsbuch, Gütersloh: Bertelsmann 1967 [1954], S. 225
Zitationshilfe
„Zeitkrankheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitkrankheit>, abgerufen am 11.12.2019.

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