Zeitroman, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZeit-ro-man
WortzerlegungZeitRoman
eWDG, 1977

Bedeutung

Roman aus einem bestimmten historischen Zeitraum, in dem die gesellschaftlichen Verhältnisse, Probleme dieses Zeitraums dargestellt werden

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Löcher verstärken den Charakter des Buches als Zeitroman im doppelten Sinne.
Die Zeit, 02.07.2007, Nr. 27
Sie verengt die „Darstellung exemplarischer menschlicher Entwicklung“ zum marxistisch deutenden Zeitroman.
Die Zeit, 15.12.1967, Nr. 50
Sie finden also den großen Zeitroman über 68 und die Folgen wünschenswert.
Die Welt, 20.01.2001
Kessels Zeitroman aus den frühen dreißiger Jahren ist merkwürdig zeitlos.
Der Tagesspiegel, 13.04.2001
Kaum eine Forderung ist älter, ärmer, weltfremder als die nach dem Großen Deutschen Zeitroman.
Süddeutsche Zeitung, 20.12.1996
Zitationshilfe
„Zeitroman“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitroman>, abgerufen am 10.12.2019.

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