Zeitsatire, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Zeitsatire · Nominativ Plural: Zeitsatiren
WorttrennungZeit-sa-ti-re (computergeneriert)

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Der Text ist eine große Zeitsatire, samt eines atheistisch umgebogenen Jesus-Pilatus-Romans im Roman.
Süddeutsche Zeitung, 17.06.2002
Über das Stück, die erste todernste Zeitsatire nach dem Kriege, werden weitere, anders akzentuierte Inszenierungen noch Aufschluß geben müssen.
Die Zeit, 06.01.1947, Nr. 01
Zudem benutzte man solcherart Z.endarstellungen, die auch verschiedene Völker, Stände, Moden repräsentieren und verballhornen konnten, als Mittel der Zeitsatire.
o. A.: Lexikon der Kunst - Z. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1994], S. 35072
Eine neue Zeitsatire nach dem Modell der Beggar's Opera schuf Brecht 1928 mit der Dreigroschenoper (Musik K. Weill).
o. A.: G. In: Brockhaus-Riemann-Musiklexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1989], S. 3778
Textlich umfaßt die Galuppische opera buffa mancherlei Lebensbereiche; sie macht keineswegs vor der Zeitsatire Halt und verschmäht es nicht, Auswüchse des menschlichen Verhaltens anzuprangern.
Bollert, Werner: Galuppi. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1955], S. 26685
Zitationshilfe
„Zeitsatire“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitsatire>, abgerufen am 16.12.2019.

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