Zeitstrecke

WorttrennungZeit-stre-cke
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Zeitabschnitt

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bis dahin aber galt es, noch eine Zeitstrecke von zweieinhalb Stunden zu bewältigen.
Die Zeit, 05.06.1995, Nr. 23
Freitagnachmittag beginnt jene Zeitstrecke, die Weekend genannt wird und in der der herkömmliche Sonntag untergegangen ist.
Die Welt, 09.08.1999
Die hergebrachten Arten der bäuerlichen und städtischen Arbeit änderten sich im Verhältnis zu den Zeitstrecken, die der Mensch in seinem Leben überblickt, wenig.
Plessner, Helmuth: Die verspätete Nation, Stuttgart: Kohlhammer 1962 [1935], S. 69
Die Betrachtung der Autoren hingegen lässt diese Zeitstrecke als mühsamen, faszinierend wechselhaften Weg mit Brüchen und Widersprüchen, Kämpfen, Taktiken und Manipulationen erkennen.
Süddeutsche Zeitung, 16.10.2002
Die an der ursprünglichen Bedeutung des Wortes orientierte Gleichsetzung von Tempo und Tondauer ist jedoch unsinnig, denn es gibt keine langsamen oder schnellen Zeitstrecken.
Behne, Klaus-Ernst u. a.: Tempo. In: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1979], S. 3265
Zitationshilfe
„Zeitstrecke“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitstrecke>, abgerufen am 10.12.2019.

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