Zeitumstand, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungZeit-um-stand (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

Gegebenheit eines bestimmten historischen Zeitraumes
Beispiele:
etw. erklärt sich aus den damaligen Zeitumständen
wenn wir so die Zeitumstände umschreiben, in die Goethe hineingeboren wurde [Becher5,287]

Typische Verbindungen zu ›Zeitumstand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

allgemein anpassen besonder damalig gegeben gewandelt günstig jeweilig verändert widrig

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeitumstand‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zeitumstand‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Er wird sich noch genau erinnern an die damaligen Zeitumstände.
Archiv der Gegenwart, 2001 [2000]
Natürlich lassen sich die Zeitumstände damals und heute schwerlich vergleichen.
Die Zeit, 04.03.2002, Nr. 09
Freilich ging es hier bloß um eine unter mehreren mögliche Anschauung, die durch die Zeitumstände begünstigt wurde.
o. A.: Die mittelalterliche Kirche. In: Jedin, Hubert (Hg.) Handbuch der Kirchengeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1966], S. 3987
Die Zeitumstände arbeiteten weiter für England; der Herzog von Burgund schloß sich ihm gegen Frankreich an.
Merzbacher, Friedrich: Europa im 15. Jahrhundert. In: Propyläen Weltgeschichte, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1964], S. 4696
Die Sache hatte unter den damaligen Zeitumständen ihre nicht geringen Schwierigkeiten.
Blos, Wilhelm: Denkwürdigkeiten eines Sozialdemokraten, Bd. 2. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1919], S. 1257
Zitationshilfe
„Zeitumstand“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeitumstand>, abgerufen am 19.01.2020.

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