Zementation, die

GrammatikSubstantiv (Femininum) · Genitiv Singular: Zementation · Nominativ Plural: Zementationen
WorttrennungZe-men-ta-ti-on
HerkunftLatein
Wortzerlegungzementieren-ation
Duden GWDS, 1999 und DWDS, 2016

Bedeutungen

1.
Chemie Ausfällung eines Metalls aus der Lösung seines Salzes durch Zusetzen eines unedleren Metalls
Beispiele:
Die Gewinnung von metallischem Kupfer durch Zementation oder Ausfällung aus einer Kupfersulfatlösung mit Eisen war zu dieser Zeit [der Antike] ebenfalls schon bekannt […]. [Neue Zürcher Zeitung, 02.07.1997]
Bei der in Europa noch bis ins 19. Jahrhundert gebräuchlichen Messingherstellung, der sogenannten Zementation, wurde nicht metallisches Zink verwendet, sondern Galmei [Smithsonit]. [Neue Zürcher Zeitung, 07.09.2005]
Zementation, Zementieren, das Ausfällen eines Metalls aus einer Salzlösung durch feinteilige, unedle Metalle, die in der elektrochem. Spannungsreihe vor dem auszufällenden Metall stehen und anstelle des edleren Metalls in Lösung gehen. [Spektrum Lexikon der Chemie, 01.01.1998, aufgerufen am 15.11.2016]
Aus der solchermassen vorgereinigten, konzentrierten Lösung wird das Indium unter starkem Rühren durch Zementation auf Zinkplatten abgeschieden; es bildet sich ein bis 10 cm dicker Indiumschwamm, während Zink in Lösung geht. [Neue Zürcher Zeitung, 05.01.1994]
2.
Metallbearbeitung das Zementieren (3)
Zitationshilfe
„Zementation“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zementation>, abgerufen am 05.12.2019.

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