Zerfahrenheit, die

GrammatikSubstantiv (Femininum)
Aussprache
WorttrennungZer-fah-ren-heit
Grundformzerfahren2

Thesaurus

Synonymgruppe
Gedankenlosigkeit · ↗Konfusion · ↗Konzentrationsschwäche · ↗Verstörtheit · ↗Verwirrung · Zerfahrenheit · ↗Zerstreutheit
Oberbegriffe

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Bei der herrschenden sträflichen Zerfahrenheit und Gedankenlosigkeit ist da gleich ein Ende ab.
Doderer, Heimito von: Die Strudlhofstiege oder Melzer und die Tiefe der Jahre, Gütersloh: Bertelsmann 1996 [1951], S. 962
Und woher jene Unruhe und Zerfahrenheit herkommt, die ihm bald anzusehen war, und die noch heute manchmal erstaunlich frisch wirkt.
Süddeutsche Zeitung, 19.10.1994
Unterdessen bietet der spanische Wahlverlierer, die Sozialistische Spanische Arbeiterpartei (PSOE), ein Bild der Zerfahrenheit.
Die Welt, 20.03.2000
Jedesmal, sobald er über das Verhör in der Parteileitung nachdachte, geriet er in eine nervöse Zerfahrenheit.
Neutsch, Erik: Spur der Steine, Halle: Mitteldeutscher Verl. 1964 [1964], S. 903
Die Auswanderung war eben nach Sturz (1862) »die Fortsetzung der inneren Zerfahrenheit nach außen«.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1936, S. 883
Zitationshilfe
„Zerfahrenheit“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zerfahrenheit>, abgerufen am 15.11.2019.

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