Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Zettelwirtschaft, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Zet-tel-wirt-schaft
Wortzerlegung Zettel1 Wirtschaft
eWDG

Bedeutung

umgangssprachlich, abwertend unübersichtliches Arbeiten mit vielen ungeordneten Zetteln

Thesaurus

Synonymgruppe
(unsortierter) Berg an Papieren · Durcheinander von Papieren · Zettelwirtschaft · durcheinandergeworfene Papiere  ●  Loseblattsammlung  fig. · fliegende Blätter  fig.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Zettelwirtschaft‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer sie sich aufschreibt, verfällt leicht wieder in die Zettelwirtschaft, die er eigentlich überwinden wollte. [C't, 1999, Nr. 11]
Kann man sich Ihr Unternehmen als eine riesige Zettelwirtschaft vorstellen? [Süddeutsche Zeitung, 07.11.1995]
Was der Dichter gestiftet hat, diesmal bliebe nur eine wohlgeordnete Zettelwirtschaft. [Der Tagesspiegel, 03.03.1997]
Ich lasse das aber vorerst und erinnere mich an den Rat meiner Frau, meine Zettelwirtschaft zu systematisieren. [Die Welt, 10.12.2005]
Mit dieser seltsamen "Zettelwirtschaft" war es erst nach Gründung des Deutschen Reichs – dank der Währungsunion – vorbei. [Die Zeit, 17.10.1997, Nr. 43]
Zitationshilfe
„Zettelwirtschaft“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zettelwirtschaft>.

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