Zeugdruck, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Worttrennung Zeug-druck
Wortzerlegung Zeug Druck2
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Textilindustrie
1.
Stoffdruck
2.
Gewebe, das durch Stoffdruck gemustert worden ist

Verwendungsbeispiele für ›Zeugdruck‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

In Anlehnung an den Zeugdruck (Hochdruck) wurde B. vielfach mit Modeln hergestellt. [o. A.: Lexikon der Kunst - B. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1987], S. 8655]
Das Verfahren hat bis in das Altertum zurückreichende Vorstufen, so den Zeugdruck, das Bedrucken von Stoffen mit Holzformen (Model) wie auch die chines. Steinabreibungen. [o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17501]
Örtliche oder topische F., gleiches Verfahren, um nur einzelne Stellen des Zeuges mit Farbe (einem Muster) zu versehen, s. v.w. Zeugdruck. [o. A.: F. In: Brockhaus' Kleines Konversations-Lexikon, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1906], S. 12538]
Die I.‑Farben finden neben der Färberei auch beim Zeugdruck und bei der Herstellung photograph. [o. A.: Lexikon der Kunst - I. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 14690]
In Europa fand der H. nach Vorstufen im Zeugdruck (Model) mit dem Holzschnitt seit E. 14. Jh. Verbreitung (Einblattdruck). [o. A.: Lexikon der Kunst - H. In: Olbrich, Harald (Hg.), Lexikon der Kunst, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 17239]
Zitationshilfe
„Zeugdruck“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeugdruck>.

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