Zeugnisverweigerung

WorttrennungZeug-nis-ver-wei-ge-rung
Duden GWDS, 1999

Bedeutung

Rechtssprache Weigerung, eine Aussage vor Gericht zu machen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Recht grundlos

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zeugnisverweigerung‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Es handelte sich hierbei vor allem um eine Ergänzung des Gesetzes, wodurch die Zeugnisverweigerung auf Quelle und Inhalt einer Information erstreckt wird.
Archiv der Gegenwart, 2001 [1967]
Einmal sollte sie wegen des Korbes schweigen und andererseits hatte sie, wenn sie eine Frau Berger, geborene Liebetruth, ist, das Recht der Zeugnisverweigerung.
Friedländer, Hugo: Die Ermordung der achtjährigen Lucie Berlin. In: ders., Interessante Kriminal-Prozesse, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1911], S. 9248
Gegen Zeugnisverweigerung hat der Ausschuß-Vorsitzende Zwangsrechte, das war von vornherein klar und wird nun dem milden Ausschuß im Gutachten bestätigt.
Vossische Zeitung (Abend-Ausgabe), 04.03.1926
Herr Knaute wird wegen Zeugnisverweigerung zu dreißig Mark Geldstrafe verurteilt.
Toller, Ernst: Eine Jugend in Deutschland, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1985 [1933], S. 18
Aufzeichnungen der zur Zeugnisverweigerung Berechtigten über die anvertrauten Umstände unterliegen auch nicht der Beschlagnahme.
Ruppel, E.: Zeugnisverweigerungsrecht der Geistlichen. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 39358
Zitationshilfe
„Zeugnisverweigerung“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zeugnisverweigerung>, abgerufen am 11.12.2019.

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