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Ziererei, die

Grammatik Substantiv (Femininum)
Aussprache 
Worttrennung Zie-re-rei
Wortzerlegung zieren -erei

Thesaurus

Synonymgruppe
Synonymgruppe
Allüren · Angabe · Gehabe · Getue · Geziere · Ziererei  ●  Affektiertheit  geh. · Affigkeit  ugs. · Faxen  ugs. · Gedöns  ugs. · Gekünsteltheit  geh. · Künstelei  geh.
Assoziationen

Verwendungsbeispiele für ›Ziererei‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Erst war sie für uns allein im Hause; nach zwei, drei Tagen erschien eine Tochter, blutjung, blond, zurückhaltend ohne jede Ziererei. [Wilamowitz-Moellendorff, Ulrich von: Erinnerungen 1848-1914. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1928], S. 7642]
Und das ist bei ihm keine Ziererei, sondern ehrliche Überzeugung. [Die Zeit, 04.06.1976, Nr. 24]
In Wahrheit aber, das war nun offenkundig, war seine Ziererei ein kühl kalkulierter Trick. [Die Zeit, 19.04.1996, Nr. 17]
Er selbst hat ein heimliches, aber ohne Ziererei eingestandenes Vergnügen an dieser seiner gewissermaßen bürgerlichen Normalität. [Süddeutsche Zeitung, 12.07.2003]
Die Gräfinnen sangen schön und herrlich, anspruchslos, ohne alle Ziererei und ohne sich bitten zu lassen. [Günter de Bruyn, Die Finckensteins: Berlin: Siedler 1999, S. 200]
Zitationshilfe
„Ziererei“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Ziererei>.

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