Zigarrenstummel, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZi-gar-ren-stum-mel (computergeneriert)
eWDG, 1977

Bedeutung

umgangssprachlich Rest einer gerauchten Zigarre
Beispiel:
einen Zigarrenstummel wegwerfen

Typische Verbindungen
computergeneriert

Lippe Mund kalt

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zigarrenstummel‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Ich traf Herrn Bock, verlebt, vermickert, an einem kalten Zigarrenstummel lutschend, in einem Kaffeehaus.
Lehmann, Arthur-Heinz: Mensch, sei positiv dagegen!, Dresden: Heyne 1939 [1939], S. 48
Und E. Pahl geht durch die Straßen und steckt seinen Zigarrenstummel in seine Bernsteinspitze.
Die Zeit, 17.06.1977, Nr. 25
Den Zigarrenstummel im Mund, den Kopf in den Nacken gelegt, so sah er sekundenlang in den nächtlichen Himmel.
Noll, Dieter: Die Abenteuer des Werner Holt, Berlin: Aufbau-Verl. 1984 [1963], S. 49
Funke setzte sich in eine Ecke, kaute an seinem Zigarrenstummel und murmelte etwas von gutem Menschen vor sich hin.
Renn, Ludwig [d. i. Vieth v. Golßenau, Arnold Friedrich]: Krieg - Nachkrieg, Berlin: Aufbau-Verl. 1951 [1928], S. 268
Der Zigarrenstummel ist der Rest einer der letzten Zigarren, die Ludwig Erhard geraucht hat.
Der Tagesspiegel, 17.11.2001
Zitationshilfe
„Zigarrenstummel“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zigarrenstummel>, abgerufen am 26.03.2019.

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