Zimmerherr, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZim-mer-herr (computergeneriert)
WortzerlegungZimmerHerr
eWDG, 1977

Bedeutung

veraltet männlicher Untermieter
Beispiel:
der großen Wohnung wegen hatte die Zikan zwei Zimmerherren in Untermiete genommen [WerfelVeruntreuter Himmel89]

Typische Verbindungen
computergeneriert

möbliert

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zimmerherr‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Zimmerherren suchten sie zu beruhigen, aber es war unmöglich.
Reventlow, Franziska Gräfin zu: Spiritismus. In: Deutsche Literatur von Frauen, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1917], S. 10467
Die Zimmerherren erhoben sich sämtlich und murmelten etwas in ihre Bärte.
Kafka, Franz: Die Verwandlung. In: Deutsche Literatur von Lessing bis Kafka, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1912], S. 14652
Erschrocken und zugleich erleichtert, eine vertraute Gestalt erkannt zu haben, rief Cotta seinen Zimmerherrn an.
Ransmayr, Christoph: Die letzte Welt, Gütersloh: Bertelsmann 1990 [1990], S. 77
Der "bescheidene Zimmerherr" (Thomas Mann) wird sich vermutlich erst eine günstige Unterkunft gesucht haben.
Süddeutsche Zeitung, 24.08.2000
Kaspar Brüninghaus gab dem Zimmerherrn die bezeichnende übergroße Pose und teuflische Beredsamkeit.
Die Zeit, 06.01.1947, Nr. 01
Zitationshilfe
„Zimmerherr“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zimmerherr>, abgerufen am 19.08.2019.

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