Zinsbauer, der
GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
WorttrennungZins-bau-er (computergeneriert)
WortzerlegungZinsBauer1
eWDG, 1967

Bedeutung

historisch
DWDS-Beispielextraktor

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Die Erhebungen der Zinsbauern gingen dagegen an die herzogliche Rentkammer in Königsberg.
Harmjanz, Heinrich: Ostpreußische Bauern, Königsberg: Reichsnährstand Verl. Ges. 1939 [1938], S. 69
Trotz des geringen Quellenstoffes wird er seiner Aufgabe gerecht, nur der Bedeutung der Zinsbauern, meist Deutschen, wohl nicht ganz.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1930, S. 403
Nach seiner Bibelübersetzung erkannten Zinsbauern und Leibeigene, daß ihre Abhängigkeit nicht von Gott gewollt war.
Süddeutsche Zeitung, 01.07.1999
Unabhängig von den Eigentumsverhältnissen müssen nicht bloß die Zinsbauern, »sondern sämtliche Ortsbewohner die innerhalb Bannes sitzen« für die Bestellung des Sallandes Dienste leisten.
Jahresberichte für deutsche Geschichte, 1928, S. 359
So hatten sich schon im deutschen Mittelalter die unfreien und die besser berechtigten Zinsbauern unterschieden; jene zahlten einen Kopfzins, jedes Mitglied des Hofes oder Bezirkes den gleichen, für diese galten individuell verabredete, je nach der objektiven Lage differenzierte Zinsleistungen.
Simmel, Georg: Philosophie des Geldes. In: Philosophie von Platon bis Nietzsche, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1900], S. 15071
Zitationshilfe
„Zinsbauer“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zinsbauer>, abgerufen am 20.01.2018.

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