Zinsverbot, das

GrammatikSubstantiv (Neutrum) · Genitiv Singular: Zinsverbot(e)s · Nominativ Plural: Zinsverbote
WorttrennungZins-ver-bot (computergeneriert)

Typische Verbindungen
computergeneriert

Islam Koran islamisch kanonisch kirchlich umgehen

Detailliertere Informationen bietet das DWDS-Wortprofil zu ›Zinsverbot‹.

Verwendungsbeispiele
maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

So basierte das Zinsverbot weniger auf Moral als vielmehr auf profanem Nutzen.
Die Zeit, 27.01.2000, Nr. 5
So ist etwa das muslimische Zinsverbot direkt im Koran verankert.
Die Welt, 24.09.2005
Im Christentum ist das Zinsverbot als solches vielleicht nicht ursprünglich.
Weber, Max: Wirtschaft und Gesellschaft. In: Weber, Marianne (Hg.), Grundriß der Sozialökonomik, Tübingen: Mohr 1922 [1909-1914, 1918-1920], S. 325
Andererseits wurde das Zinsverbot dadurch entschärft, daß eine Entschädigung für geleistete Arbeit angenommen werden durfte.
Dreyfus, F. G.: Wirtschaftsgeschichte. In: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Berlin: Directmedia Publ. 2000 [1962], S. 27672
Schon im Mittelalter waren rechtliche Tricks entwickelt worden, mit deren Hilfe man das Zinsverbot umgehen konnte.
Heine, Peter: Zinsen/Zinsnehmen. In: Lexikon des Islam, Berlin: Directmedia Publ. 2001 [1991], S. 9330
Zitationshilfe
„Zinsverbot“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zinsverbot>, abgerufen am 23.08.2019.

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