Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Zitteraal, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Zit-ter-aal
eWDG

Bedeutung

in Südamerika heimischer, bis 2 Meter langer, aalartiger Süßwasserfisch, der ein elektrisches Organ besitzt, mit dem er seine Beute betäuben kann

Verwendungsbeispiele für ›Zitteraal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer könnte die nervösen Kursausschläge besser darstellen als der Zitteraal? [Die Zeit, 26.12.1997, Nr. 1]
Die Beine verschränken sich, zappeln wie Zitteraale, leiten die Erregung ab, das Lachen strömt ins Leere, nach oben, dorthin, wo niemand ist. [Die Zeit, 17.07.1992, Nr. 30]
Der Zitteraal vermag durch seine sehr kräftigen Schläge große Tiere, sogar den Menschen zu betäuben. [Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 112]
Sicher ist dieser Ursprung aber nur beim Zitteraal und beim Zitterrochen. [Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 59]
Dieses genetische Phänomen heißt Bio‑Strom und veranlasste bereits Ärzte im alten Ägypten dazu, einige Leiden mit Zitteraalen zu behandeln. [Süddeutsche Zeitung, 17.11.2004]
Zitationshilfe
„Zitteraal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zitteraal>.

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