Zitteraal, der

GrammatikSubstantiv (Maskulinum)
Aussprache
WorttrennungZit-ter-aal
eWDG, 1977

Bedeutung

in Südamerika heimischer, bis 2 Meter langer, aalartiger Süßwasserfisch, der ein elektrisches Organ besitzt, mit dem er seine Beute betäuben kann

Verwendungsbeispiele für ›Zitteraal‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Wer könnte die nervösen Kursausschläge besser darstellen als der Zitteraal?
Die Zeit, 26.12.1997, Nr. 1
Der Zitteraal vermag durch seine sehr kräftigen Schläge große Tiere, sogar den Menschen zu betäuben.
Lucanus, Friedrich von: Im Zauber des Tierlebens, Berlin: Wegweiser-Verl. 1926 [1926], S. 112
Dieses genetische Phänomen heißt Bio-Strom und veranlasste bereits Ärzte im alten Ägypten dazu, einige Leiden mit Zitteraalen zu behandeln.
Süddeutsche Zeitung, 17.11.2004
Sicher ist dieser Ursprung aber nur beim Zitteraal und beim Zitterrochen.
Portmann, Adolf: Einführung in die vergleichende Morphologie der Wirbeltiere, Basel: Schwabe 1959 [1948], S. 59
Wir ließen den Malerwels mit all seiner bunten Herrlichkeit im Stich und begannen den Flußgrund nach dem Zitteraal abzufischen.
Rangnow, Rudolf: Tropenpracht und Urwaldnacht, Braunschweig: Gustav Wenzel & Sohn 1938 [1938], S. 134
Zitationshilfe
„Zitteraal“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zitteraal>, abgerufen am 23.02.2020.

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