Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Zivilgefangene

Worttrennung Zi-vil-ge-fan-ge-ne
Duden, GWDS, 1999

Bedeutung

Völkerrecht im Krieg gefangen genommene Zivilperson

Verwendungsbeispiele für ›Zivilgefangene‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Soweit sie nicht freigelassen wurden, galten diese Zivilgefangenen seither als verschollen. [Süddeutsche Zeitung, 02.02.1999]
Dort sind nämlich sieben brave deutsche Zivilgefangene von den Russen schändlich ermordet worden. [Die Zeit, 27.09.1996, Nr. 40]
In Salaspils existierte damals das größte Lager für politische Zivilgefangene im Baltikum. [Der Tagesspiegel, 14.06.1999]
Der Grund war, daß auf Königstein sich keine Räume für Zivilgefangene befanden, diese mußten erst erstellt werden. [Bebel, August: Aus meinem Leben. In: Simons, Oliver (Hg.) Deutsche Autobiographien 1690-1930, Berlin: Directmedia Publ. 2004 [1910], S. 4066]
Er sagte, daß sich die Verhandlungen schwierig gestaltet hätten, zumal es zu keiner Einigung über die Repatriierung der deutschen Zivilgefangenen gekommen sei. [Archiv der Gegenwart, 2001 [1957]]
Zitationshilfe
„Zivilgefangene“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zivilgefangene>.

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