Der deutsche Wortschatz von 1600 bis heute.

Zuckerguss, der

Grammatik Substantiv (Maskulinum)
Aussprache 
Worttrennung Zu-cker-guss
Wortzerlegung Zucker Guss
Ungültige Schreibung Zuckerguß
Rechtschreibregeln § 2, § 25 (E1)
eWDG

Bedeutung

Überzug auf Backwaren, der aus in einer Flüssigkeit gelöstem Puderzucker besteht
Beispiel:
ein mit Zuckerguss glasierter Kuchen

Typische Verbindungen zu ›Zuckerguss‹ (berechnet)

Detailliertere Informationen bieten die DWDS-Wortprofile zu ›Zuckerguss‹ und ›Zuckerguß‹.

Verwendungsbeispiele für ›Zuckerguss‹

maschinell ausgesucht aus den DWDS-Korpora

Das klassizistische Gebäude, in dem ein Kino logiert, sieht aus wie mit Zuckerguss verziert. [Die Zeit, 02.08.2010, Nr. 31]
Der Ton freilich ist rauer, der Zuckerguss knirscht zwischen den Zähnen. [Süddeutsche Zeitung, 22.12.2004]
Auch hier kandiert er alle langen Töne mit seinem charakteristischen großen Vibrato und überzieht jede Melodie mit dem gleichen Zuckerguß. [Die Welt, 18.02.2005]
Man ißt dazu einfachen weißen Kuchen ohne Zuckerguß, Torte paßt nicht. [Schwarz, Peter-Paul (Hg.), Gepflegte Gastlichkeit, Wiesbaden: Falken-Verl. Sicker 1967, S. 209]
Das zeigen Gemmen aus Zuckerguss, die nach Betrachten gegessen werden konnten. [Die Zeit, 13.03.2012 (online)]
Zitationshilfe
„Zuckerguss“, bereitgestellt durch das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache, <https://www.dwds.de/wb/Zuckerguss>.

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